Nostalgiereise – Im Zeppelin über den Bodensee schweben.

Immer wieder taucht am Himmel rund um den Bodensee ein zigarrenförmiges Gebilde auf und sorgt für staunende Gesichter: Der Zeppelin.

Benannt nach seinem Erfinder, Ferdinand Graf von Zeppelin, ist das gleichnamige Luftschiff heute wieder  vornehmlich für touristische Zwecke im Einsatz.  Das Luftschiff der Baureihe, Zeppelin NT, wird seit den 2000er Jahren in der Zeppelin-Reederei in Friedrichshafen gefertigt und schwebt – bei guter Wetterlage – ganz leise und gemütlich über die Bodensee-Region.

Einen der begehrten Plätze im majestätischen Luftschiff zu ergattert ist jedoch nicht ganz einfach. Da der Zeppelin nur wenigen Passagieren (25-30) Platz bietet, sind die Touren schnell ausgebucht und der Andrang ist groß. Die Crew von mannueberbord.com hat einen der begehrten Plätze ergattert und war vom „Zeppelin-Gefühl“  restlos begeistert. Die Rundfahrt dauert ca 1,5 h und präsentierte den Passagieren atemberaubende Vogelperspektiven und ungewöhnliche Ansichten der Bodenseeregion.

Der Zeppelin fliegt in geringer Höhe von ca. 300 Metern über die Landschaft. Angetrieben durch zwei kleine Steuerungspropeller, hört man in der Kabine nur ein leises Summen. Es scheint fast, als würde man über dem See schweben. Unsere Route führt uns vom Hangar in Friedrichshafen, entlang des Ufers Richtung Meersburg und weiter zu den prähistorischen Pfahlbauten in Unteruhldigen. Danach queren wir den See und fliegen zur wunderschönen Blumeninsel Mainau. Über die Insel Reichenau und die Konzilstadt Konstanz geht es dann wieder zurück nach Friedrichshafen. Viel Vergnügen mit diesen ungewöhnlichen Impressionen des Bodensees:

Für die Crew von mannueberbord.com war die Zeppelin-Erfahrung ein einzigartiges und unvergessliches Erlebnis!! Wir hoffen Ihr hattet einen angenehmen Flug und würden uns freuen, wenn Ihr bald wieder bei uns an Bord seid

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Länge: 75 m

Höchstgeschwindigkeit: 125 km/h

Reichweite: 900 km

Motortyp: Lycoming O-360

Erstflug: 18. September 1997

Hersteller: Luftschiffbau Zeppelin

Stückzahl: 6

Genuss bis in den Ruin – Vom ausschweifenden Leben der Grafen von Montfort

Wo heute der Homo-Schwabicus gestreng der Devise „G´spart isch verdient“ lebt, gaben sich einst die Grafen Montfort einem luxuriösen und ausschweifenden Leben hin. Der majestätischen Barockbau des Neuen Schlosses Tettnang fasziniert seine Besucher nicht nur mit prunkvoll ausgestatteten Räumen und einem herrlichen Blick über den Bodensee, es erzählt auch spannende Geschichten vom verschwenderischen Leben der Adelsfamilie. „Genuss bis in den Ruin – Vom ausschweifenden Leben der Grafen von Montfort“ weiterlesen

Il Cortile – Dolce Vita im Elsass

Die Attraktivität des Dreiländerecks ist weitläufig bekannt und neben den Highlights Basel, Freiburg und Colmar lohnt es sich auch einen Blick auf ein Kleinod am Fuße der Vogesen zu werfen. Mulhouse liegt gleich hinter der Deutsch-/Schweizerischen Grenze und ist bis jetzt von den internationalen Touristenströmen verschont geblieben. Die Stadt besticht mit einem gut erhaltenen, historischen Zentrum, das von vielen kleinen Gassen durchzogen wird. Trendige Boutiquen, individuelle Läden,  kleine Cafés und gemütliche Restaurants reihen sich aneinander und laden zu einem entspannten Bummel durch die Altstadt. „Il Cortile – Dolce Vita im Elsass“ weiterlesen

Preußens Pop und Gloria – zu Besuch im Schloss Sanssouci.

„Ich lasse mich nicht mehr malen.“ schrieb er 1743 an Voltaire. Gezeichnet durch den Siebenjährigen Krieg und die Gicht war Friedrich ein verhärmter und gebeugter Mann geworden, der am Stock ging und mit weit aufgerissenen Glubschaugen die Welt misstrauisch begutachtete. Mit einer poppigen Glamourversion paraphrasiert Andy Warhol den preußischen Herrscher und zeigt ihn als schillernden Monarchen und Pop-Ikone des Rokoko. „Preußens Pop und Gloria – zu Besuch im Schloss Sanssouci.“ weiterlesen

Zu Gast beim Papst der französischen Küche.

Die französische Küche war etwas behäbig geworden, daher schloss sich in den 1960er Jahren eine Gruppe von Jungköchen zusammen und machte sich daran diese zu entstauben. Getreu dem Credo: „Einfachheit, gutes Handwerk und regionale Zutaten“, besann man sich wieder auf die Traditionen der alten Lyonnaiser Küche. Die Geburtsstunde der Nouvelle Cuisine. „Zu Gast beim Papst der französischen Küche.“ weiterlesen