Kreuzfahrt zum Polarkreis

Die angekündigte Schlechtwetter-Front hat uns voll erfasst. Die Außendecks sind gesperrt und auf unserem Balkon liegen kleine Krebse und Fische die der Wind bis auf das 8er Deck getragen hat. Da wird der Weg ins Restaurant zur schwankenden Herausforderung und ohne Reisetablette geht bei mir heute gar nichts. Die schlechte Nachricht folgt noch vor dem Abendessen. Auf Grund des hohen Wellengangs und angekündigten Windgeschwindigkeiten von 9 bis 11 Beaufort (75 – 110 km/h) ist ein Anlaufen in Torshavn morgen nicht möglich. Unser Landgang auf den Färöer Inseln fällt buchstäblich ins Wasser! Die Enttäuschung ist groß, aber gegen die Natur ist selbst ein Koloss wie die Queen Victoria mit ihren über 90 BRZ (Bruttoraumzahl) (engl: GTGgross-Tonnage) machtlos. Schweren Herzens fügt man sich dem Schicksaal und versucht die beiden See-Tage so gut wie möglich zu genießen / überstehen.


Das Sturmtief Ela hat uns immer noch fest im Griff. Der Bereich Essen & Getränke (Food & Beverage) gewährt den Passagieren heute einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen der Großküche. 1.900 Gäste werden rund um die Uhr versorgt und dafür bedarf es einiges an Aufwand. Hier mal ein paar interessante Fakten zum Personalaufwand und Verbrauch von Lebensmitteln während einer 14-tägigen Reise:

Im Laufe des Tages flaut der Sturm ab und die See beruhigt sich wieder etwas. Wie es aussieht steht einem Landgang auf den schottischen Orkney Inseln morgen nichts mehr im Weg.

 

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